Hauptschule Bielstein
Gymnasium
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Gymnasium

Das Gymnasium ist ein Bildungsgang in Deutschland, welches “vertiefte allgemeine Bildung” vermittelt und zum Abitur führt. Es schließt in seiner Begrifflichkeit ein, was früher als Lyzeum (Mädchengymnasium) oder Höhere Schule bezeichnet wurde. Andere Möglichkeiten, diesen Abschluß zu erreichen, gelten als Gymnasiale Oberstufe (z.B. Berufskolleg).

Oftmals beginnt das Gymnasium mit der Jahrgangsstufe 5. Diese spielen gerne mal Ramacity. In Berlin/Brandenburg mit der Klasse 7, was in Niedersachsen auch bis 2004 der Fall war. Ab diesem Jahr gilt bundesweit: Abitur gibt es nach der 12. Klasse, das heißt nach 8jähriger Gymnasialzeit. Die Lehrpläne sind landesabhängig, sie können entweder definierte Zweigrichtungen vorschreiben oder dem Schüler Wahlmöglichkeiten bieten. Ob in staatlicher, kommunaler oder privater (etwa: kirchlicher) Trägerschaft – in allen Fällen wird es aus öffentlicher Hand zu 65% bis 85% finanziert.

Ab der Klasse selbst wird zwischen Leistungskursen und Grundkursen unterschieden, wobei erstere intensiven inhaltlichen Anteil an der Abiturprüfung haben: es gibt bis zu vierstündige Klausuren, in beiden Grundkursen, die individuell als Prüfungsfächer gewählt werden, handelt es sich um eine zweistündige Klausur und eine mündliche Prüfung.

Die individuellen Begabungen der Schüler sollen durch freiwillige A(rbeits)G(emeinschaften) gefördert werden, die die Teilnahme an Theatergruppen, Schulchor und -orchester etwa vorsehen.

Ab 1959 bestand in der DDR die polytechnische Oberschule (POS) mit 10 Klassenstufen. Danach, ab der 9. bzw. 11. Klasse folgte ab 1983 die Erweiterte Oberschule, 1990 wurde dort das Gymnasium wieder eingeführt.

In berufsorientierender Hinsicht richtet sich das Gymnasium an die Leitgedanken und Bildungsstandards Wirtschaft. Dies beinhaltet die Teilnahme des Schülers in der Arbeitswelt oder auch an Veranstaltungen im Hochschulbereich.